Das Wasser

DAS ELEMENT WASSER

Wasser ist nach der Lehre des Empedokles das erste Element, das sich grund­sätzlich aus zwei verschiedenen Komponenten zusammensetzt: Die wilde, zerstörerische und die lebensspendende Natur, Voraussetzung und Grundlage allen Lebens.

Wasser rinnt: »Jeder bekommt seine Kindheit über den Kopf gestülpt wie einen Eimer«, heißt es bei Heimito von Doderer. »Ein ganzes Leben lang rinnt das an uns herunter, da mag einer die Kleider oder auch Kostüme wechseln, wie er will.«

Meine Reise durch das Leben wird bestimmt durch vier Gegeben­heiten, die massiv gegen das Übliche gerichtet sind. Sie betreffen Herkunft, Schiff, Schloss und Genesis.

Das Hineingeborensein in das „Dritte Reich“ bestimmte mein Leben schon im Vorhinein. Die Geborgenheit während des Krieges inmitten einer wohlbe­hüte­­ten Familie, die durch das Erlebnis des Zusammenbruches in totale Unsicher­heit mündete, ließen mich zu einem Außenseiter werden, der jegliche Norma­lität ablehnen zu müssen glaubte. Auf meiner Suche nach einem Sinn des Lebens stieß ich auf die Gedanken des Wiener Philosophen Ludwig Wittgen­stein, der einer bedeutenden jüdischen Familie aus Wien entstammte. Seine Einstellung überzeugte mich, die akademi­sche Laufbahn aufzugeben, um in den Wäldern zu arbeiten.

„mehr wasser !“ rief bering. er war durstig geworden.
Konrad Bayer, Der Kopf des Vitus Bering; In: essen und trinken / II

HUNDERTWASSER

Danach suchte ich nach einer Aufgabe, mit der ich für jemanden oder etwas nützlich sein konnte, und fand diese bei dem Maler Friedensreich Hundertwasser, dessen Mutter Jüdin war. Dass ich von ihm als Mensch so respektiert wurde, bedeutete für mich den großen Schritt einer positiven Bewältigung meiner belasteten Vergangenheit.

Udo Proksch war mein bester Freund, der immer schon große Stücke von mir gehalten hatte. Im Februar 1965 hatter er endlich eine Stelle für mich gefunden, die mir zusagte: Er stellte  mich  in der Loosbar in Wien Hundertwasser im Beisein seiner japanischen Frau Yuko vor, der mich gleich als seinen neuen  Sekretär aufnahm.  Günstig war, dass ich ein Zeugnis des Abiturientenkurses einer Wiener Handels­aka­demie vorweisen konnte, und in den Sommermo­naten der fünfziger Jahre bei meiner in Sizilien verheirateten Schwester verbracht hatte, und daher italienisch sprach. Der ausschlaggebende Grund, dass er mich anstellte, war aber, wie mir Yuko nachher erzählte, dass ich zuvor als Waldarbeiter in verschiedenen Forsten der Bundesrepublik tätig war, im übrigen  keine finanziellen Ansprüche stellte und zudem vollkommen uninteres­siert an irgendeiner Karriere war.

An einem Frühlingsabend des Jahres 1965 betrat ich an seiner Seite das erste Mal Schloss Hagenberg  und sah, wie im großen Festsaal eine Sonne im Westen rot unterging. 

REGENTAG

Meine Zusammenarbeit mit Hundertwasser gipfelte in der Tätigkeit als Skipper des Schiffes REGENTAG, jenes Segelbootes, welches ich für ihn im Jahre 1967 gekauft hatte. Dies geschah im August 1967, als er sich in Darfur im Westen Sudans befand, um dort braune Erden für seine Bilder zu entdecken. Wir hielten mit Postkarten Kontakt. Als ich ihm schrieb, dass der beste Freund meiner Schwester sein Schiff verkaufen wollte, antwortete er, dass ich es sofort kaufen sollte. Im September fuhr ich nach Palerno.  Hundertwasser kam im Oktober nach und  fand gleich so großen Gefallen an seinem Schiff, dass er es für die nächsten fünf Jahre zu seinem ständigen Wohnsitz erkor, es im Jahr darauf nach Venedig überfuhr und dort zu seiner REGENTAG umbaute. Ich war in dieser Zeit nicht mehr als sein Sekretär tätig, besuchte ihn aber öfters und zog schließlich im Juli 1972, als Peter Schamoni den seinen Regentagfilm abgedreht hatte, für ihn auf dem Schiff ein. In den nächsten fünf Jahre befand ich mich an seiner Stelle ständig an Bord, wobei die Häfen des Mittelmeeres, in denen sich das Boot befand, ständig wechselten. Meist befand es sich auf dem Trockenen, in Werften, in denen wir es hochseetüchtig machen ließen. Denn wir planten eine epochemachende Fahrt, eine Reise, die mit den Entdeckungen und Ergebnissen von Charles Darwin auf der HMS BEAGLE, zumindest aber mit der Weltumsegelung der österreichi­schen NOVARA vergleichbar sein sollte. Es war die Reise nach Neuseeland.

Diese Reise fand auch tatsächlich statt, Ich unternahm sie in den Jahren 1975 bis 1976 mit meiner schwedischen Frau Jacqueline, die ich ein Jahr zuvor auf unsere gemeinsa­men Reise nach Israel in Rhodos kennengelernt hatte.

Postkarte an Udo Proksch, Februar 1976 © Initiative Haggenberg

Hundertwasser und ich auf Grenada, Februar 1976 – © Initiative Haggenberg

Als Ergebnis dieser Reise wurde am 8.Januar 1977 unsere Tochter Magdalena in Kawakawa auf der Nordinsel geboren, dort, wo er viel später seine allseits bekannte Humustoilette, heute eines der wichtigsten Touristenziele dieses Landes, errichtete.

Das Schicksal der REGENTAG verlief allerdings anders, als wir uns dies vorge­stellt hatten: Hundertwasser war in seiner neuen Heimat sosehr von der Entwicklung seines Grundstückes, mit dem Pflanzen von Bäumen beschäftigt, er ging sosehr in seinen Architekturplänen, die von Wien überschwemmten, auf, dass der eigentliche Beweg­grund unserer Reise ins Abseits geriet. Im August 1977 beschloss ich schweren Herzens, Neuseeland und damit Hundertwasser aufzugeben und nach Europa in eine ungewisse Zukunft zurückzukehren.

Als Hundertwasser sich schlussendlich im Jahre 2000 entschlossen hatte, per Schiff wieder über das Meer nach Europa zurückzukehren, starb er an Bord der Queen Elisabeth II vor der Küste von Australien.

Er war gestorben, doch die Idee, die er mit seiner REGENTAG verknüpft hatte, lebt weiter. Denn ich war es, der nach Europa zurückgekehrt war und mich an die Verwirklichung seines Auftrages machte.

Hundertwassers letzter Satz im Film REGENTAG von Peter Schamoni, der 1972 veröffentlicht wurde, lautet:

„… Auf so einer Reise sieht man ja hauptsächlich den Horizont. Der Horizont ist ein großer Anhaltspunkt. Der Horizont ist etwas, an das man sich klammern kann; sozusagen das Einzige, alles andere muss man dazu erfinden. Da die Welt in Unordnung gerät, braucht der Mensch eigentlich nur noch den Horizont. Alles andere kann er dazuerfinden. Wenn ich dann zurückkommen sollte, bin ich sicher, dass ich einen Ausweg gefunden habe.“

Dieser Satz bildet den Schlüssel zu unserem gemeinsamen Vorhaben, zu jener Absicht, die mich nach Hagenberg brachte – jener Insel, auf der ich schließlich gelandet bin: Ich habe die Lösung der Unordnung, welche die Welt draußen erfasst hat, hier im Schloss gefunden.

DIE CHASSIDEN

Nachdem ich im Sommer 1977 nach unserer Weltumsegelung mit dem Schiff Regentag Neuseeland und damit Hundertwasser verlassen musste, suchte ich nach einer Aufgabe, welche eine ähnliche Heraus­for­derung bot, Einmaliges zu leisten – aber nicht in einem physischen, sondern in einem geistigen Rahmen. Wie bei ihm sollte auch jetzt die Anziehungskraft des Jüdischen die entschei­den­de Rolle spielen, welche mir mit dem Schicksal meines Vaters in die Wiege gelegt war. Ich wollte herausfinden, warum diese Religion über die Jahrtau­sende aktuell geblieben war. Die Suche nach ihrem Wesen wurde zur Suche nach ihrer Vollkommenheit, die mich bewog, den ersten und wichtig­sten Text der hebräischen Tora, das Buch Genesis, in den Mittelpunkt meines Lebens zu stellen. Es berührte mich zutiefst, dass im galizischen Lemberg, jener Stadt, der mein Vater während des Krieges als Gouverneur vorstand, im 18.Jahr­hun­dert die jüdische Glaubensbewegung der Chas­siden entstanden war. Denn diese „suchen in der Realität, mag sie noch so unvollkommen, elend, quälend sein, die Vollkom­menheit einer göttlichen Ord­nung. Wem das gelingt, und sei es nur zeitweise im Gebet, der wird fröhlich, fühlt sich erhoben, begeistert. Nicht umsonst wird bei ihnen viel gesungen und getanzt.“ Vom Rabbi Löb zum Beispiel wird gesagt, er habe einen Weisen besucht, „nicht um Lehre von ihm zu hören: nur um zu sehen wie er seine Filzschuhe aufschnürt.“ Und Rabbi Menachem Mendel, der wie Chagall aus Witebsk stammt, soll gesagt haben: „Wenn ich auf der Straße ein Strohbündel liegen se­he, ist mir, dass es der Länge, und nicht der Breite nach liegt, eine Äußerung der göttlichen Gegenwart.“

Rose-Marie & Rainer Hagen BILDBEFRAGUNGEN – 100 Meisterwerke im Detail, Köln 2000 Seite 759 Marc Chagall: Der Schmerzensmann aus Witebsk – Die weiße Kreuzigung gemalt im Jahre 1938

Diese Webseite versteht sich als Sammlung von Einblicken und Fakten, die ich in den vergan­genen drei Jahrzehnten zusammengetragen habe und weiterhin zusammentragen werde, solange dies möglich erscheint. Die einzelnen Themen mögen sich überschneiden, sind aber stets auf dasselbe Ziel gerichtet – das Geheimnis dieses Ortes wiederzuentdecken.

Zitat Plato:
Sicherlich verdanke ich die Realisierung dieses Zieles jenem Moment, den uns Platon vor fast zweieinhalb Jahrtausenden geschildert hat: „Denn auszusprechen ist es keineswegs wie sonst das Gelernte, sondern wenn man sich mit dem Gegenstand durch lange Beschäftigung und Zusammen­leben vertraut gemacht, dann entsteht plötzlich wie das Licht eines Feuers, das von einem springenden Funken entfacht wurde, in der Seele, und nährt sich selbst. Aber so viel weiß ich bestimmt, dass, wäre es in Schrift oder Wort auszusprechen, wäre ich es, der es am besten aussprechen könnte.“
in: Karl Kerényi, Apollon und Niobe 1980 – Zur Einführung in das Lesen Platonischer Werke Seite 147

Zitat Marsilio Ficino:
Nicht für kleine Dinge erschuf Gott die Menschen, sondern für große, die, wenn sie diese als Große erkennen, sich nicht mehr mit Kleinem zufriedengeben. In der Tat ist es nur das Grenzenlose, für das ER die Menschen erschuf – als die einzigen Wesen der Erde, die ihre unendliche Natur wiederentdecken können und die sich durch nichts Begrenztes zufriedengeben, wie groß es auch immer es sein mag.
Marsilio Ficino in: Michael Shepherd (editor) Friend to mankind: Marsilio Ficino 1433-1499 [Eigene Übersetzung]

DAS INSELSCHLOSS

Neun Jahre, nachdem ich Hundertwasser verlassen hatte, ein Jahr nach dem Ableben meiner Mutter, der ich alles, was ich besitze, zu verdanken habe und die in meinen Armen im Jahre 1985 verstarb, erwarb ich das Schloss samt umge­benden Wassergraben, von deren Einmaligkeit ich vom ersten Moment an magisch angezogen worden war.

Mit diesem besonderen Lebensraum fühle ich mich auch in der Tradition meiner Familie verbunden. Denn sowohl mein Vater wie auch schon mein Großvater haben den Besitz eines Schlosses zu realisieren versucht. Mein Großvater Josef Freiherr von Wächter wollte 1922 seinem Adelsstand entsprechend als Minister der ersten Republik Österreichs Schloss Fischhorn am Zeller See er­werben, ein Ziel, das sich durch die einsetzende Inflation in Luft auflöste. Mein Vater hatte 1940 als Gouverneur von Krakau Schloss Wartenberg (Zamek Przegorzaly) als repräsen­tativen Familiensitz erbauen lassen, konnte es jedoch durch seine Versetzung nach Lemberg nur ein knappes Jahr bewohnen.

Seit ich mich 1986 im Besitz des desola­ten Schlosses wiederfand, habe ich mich mit seinen historischen Hintergründen und seinen architektonischen Merkmalen beschäftigt, deren Entschlüsselung ich heute veröffentliche.

Ansicht der Gartenseite des Schlosses vom 3.Juli 2019 © Initiative Haggenberg

DAS ABWASSER

Seitdem ich dieses Schloss erwarb, hatte ich immer auch die Ziele Hundert­wassers vor Augen. Von Anfang an galt seine Sorge dem Schicksal dieser unserer einzigen Welt, das er Zeit seines Lebens mit ganzem Einsatz zu beeinflussen suchte.

Als man mir Jahre 1992 eine eigene Kläranlage vorschrieb, war dies ein Wink des Schicksals. Nach langen Jahren des Schweigens nahm ich Verbindung mit Hundertwasser auf, und er war sofort bereit, auf meiner Seite zu kämpfen. Alles, was ich dafür schreiben sollte, würde er unterschreiben und veranlassen, dass die Botschaft ein Echo finden würde. Nach zehnjähri­gem Kampf, der bis zum Höchstgericht ging, sollte ich recht behalten: Die eigens für das Schloss erbaute Abwasseranlage besteht zu Recht, der Anschluss an das öffentliche Netz ist hinfällig geworden. Der Kampf um die Schlosswasserquelle für den Schlossgraben und die Wasserspiele in der Muschelgrotte lief parallel zum Kampf um das Abwasser– heute verfügt Schloss Hagenberg über die einzige private Kläranlage der Region.

Die Menschheit leidet an einseitigen Blickwinkeln wie an einseitiger Ernährung, in körperlicher und in geistiger Hinsicht, und dies erkennt man an dem, was sie produzieren. Man stirbt also auch an der Einseitigkeit seiner Ideen, vor allem auch in der Kunst, die doch eine Vorbildrolle spielen sollte. Es wird in zunehmendem Maße Scheiße produziert – und von allen gut geheißen. Dagegen sind Hundertwassers erfrischende Einsichten in die Grundlagen unseres Funktionierens die einzige Alternative, die uns beherrschende intellektuelle Scheiße in den Griff zu bekommen:

ES IST UNSERE VERDAMMTE PFLICHT, SICH FÜR DIESE EINFACHEN IDEEN EINZUSETZEN, SIE UMZUSETZEN, WEITER ZU ENTWICKELN UND WEITER ZU GEBEN, SOLANGE UNS DIES MÖGLICH IST.

Unser Ziel ist es, Schloss Haggenberg wiederum zum Herzstück einer geometrischen Gartenlandschaft zu machen, als das es ja auch erbaut worden war.  Schon heute steht sie als Mo­dell für jenen natürlichen Umgang mit dem Lebenselement Wasser, wie er für das Wohlergehen der Region unumgänglich war und auch bleiben wird.

CHRONIK EINES WASSERWEGES

1964 10. Oktober, Hagenberg: Konrad Bayer stirbt, aus Hagenberg kommend, in Wien. Er beschreibt in seinen Werken „der sechste sinn“ das Schloss als Schiff und in „der kopf des vitus bering“ dessen Reisen im Stillen Ozean.

1966, Hagenberg: Der große Damm des Hagenberger Stausees wird im Zuge der Kommassierung der Gründe abgetragen „damit die Bevölkerung endlich Ruhe hat (den auf der Dammkrone laufenden Weg herzurichten.)“

1967 August, Palermo: Ich erwerbe für Hundertwasser das sizilianische Segelboot SAN GIUSEPPE T. von dem besten Freund meiner ältesten Schwester Liese, auf dem ich schon in den fünfziger Jahren mitgefahren war. In den folgenden fünf Jahren wird das Schiff Hauptwohnsitz Hundertwassers und von ihm in verschiedenen Werften der venezianischen Lagune zu dem Zweimaster REGENTAG umgebaut.

1972 August, Elba: Ich ziehe statt Hundertwasser auf dem Schiff ein, sie wird in den nächsten fünf Jahren hochseetauglich gemacht und für eine große Reise über die Ozeane vorbereitet.

1975 August, Salzburg: Ich heirate Jacqueline Ollén aus Stockholm, die ich im Juli 1974 auf Rhodos, auf unserer Fahrt nach Israel kennengelernt habe, wo sie auf dem schwedischen Dreimastschoner META OF BYXELKROK gearbeitet hat.

1975 September bis 1977 November: Wir segeln REGENTAG nach Neuseeland.

1977 8. Januar: Unsere Tochter Magdalena wird in Kawa-Kawa auf Neuseeland geboren. Im August desselben Jahres kehren wir nach Europa zurück.

1992 13. Mai, Wien: Hundertwasser erklärt sich mit meinem Aufruf gegen die Verbau­ung des Schlossgartenareals solidarisch und bietet seine Hilfe in jeder nur möglichen Form an. Im Juli kommt er dann auch nach Hagenberg.

1995 Herbst, Hagenberg: Errichtung der biologischen Kläranlage Schloss Hagenberg, Vertiefung des Schöpfbrunnens im Portal der Eingangshalle.

2000, 18.September, Hagenberg: Die Schlossquellenwasserleitung wird von der Gemeinde wiederhergestellt.

2002 27.Juli, Wien: Die Kläranlage Schloss Hagenberg wird durch den österreichischen Verfassungsgerichtshof bewilligt.

2004 15. April, Tulln:  REGENTAG wird auf einem Containerschiff  von Neuseeland über Hamburg nach Tulln an der Donau überstellt, und dort im Gästehafen der Stadt fest vertäut. In den nächsten 10 Jahren wird das Schiff von mir im Auftrag der Stadtgemeinde Tulln mitbetreut.

Kontakt

E-Mail:
info@haggenberg-castle.at

Telefon:
+43 25248506

Details unter: Öffnungen

Die Besichtigung des Schlosses ist im Rahmen von Führungen gegen Voranmeldung unter 0664 4720187  möglich.

Wissen um die Mythologie der Antike erwünscht.

Die Restaurierung des Tempelsaales

Details siehe unter: Journal – Die Restaurierung des Tempelsaales

Spendenkonto:
Für laufende Erhaltung des Schlosses Überweisung von 20 - 50 - 200 Euro auf das Spendenkonto "Initiative Haggenberg "bei der RAIFFEISENBANK LAA/THAYA

IBAN AT83 3241 3000 0008 3824
BIC RLNWATWWLAA

Spenden per PayPal:



Neuigkeiten / Journal

 

September 2019 – Die große Herausforderung

September 2019 – Die große Herausforderung

„UNSERE DENKMALE … sind einmalige und unersetzbare materielle Zeugnisse unserer Geschichte von der Urzeit bis zur Gegenwart.“ Nachdem das Bundesdenkmalamt als verantwortliche Institution für das kulturelle Erbe unserer Heimat die hohe Qualität der freizulegenden Fresken des Festsaales erkannt hat, besteht nun die große Herausforderung darin, Menschen davon zu überzeugen, dass es sich hier nicht um eine der üblichen Ausschmückungen unserer Schlösser handelt, sondern um etwas Besonderes; dass sich in diesem Gebäude vor 330 Jahren etwas abgespielt hat, das beispiellos in der Kulturgeschichte Europas gewesen ist und das vor 250 Jahren sang- und klanglos aus dem Gedächtnis verschwand.
Es ist ein Unternehmen, welches höchst frustrierend, zugleich aber auch höchst spannend abläuft.
Wird es uns gelingen, jemanden zu finden, der mit uns das Verständnis eines seither verschollenen Grundprinzips der Menschheit aufdeckt?

März 2019 – Der verschwundene Erker von Laa

März 2019 – Der verschwundene Erker von Laa

Die Stadt Laa an der Thaya im Norden des Weinviertels stellt eine der ältesten Grenzen Europas dar, die sich in offenem Gelände erhalten haben. Sie wurde im Zuge der landesfürstlichen Inbesitznahme im 13.Jahrhundert auf rechtecki­gem Grundriss mit vier großen Plätzen...

Februar 2019 – Die Restaurierung des Festsaales

Februar 2019 – Die Restaurierung des Festsaales

Die große Herausforderung dieses und des nächsten Jahres ist die Restaurierung der Barock­fresken im Festsaal. Dr. Hermann Fuchsberger, der Leiter des NÖ. Denkmalamtes, war bei seinem ersten Besuch im Schloss am 25.Februar 2019 so beeindruckt, dass er versprochen hat,...

Oktober 2018 – Gedenken an Hofrat Dr. Werner Kitlitschka

Oktober 2018 – Gedenken an Hofrat Dr. Werner Kitlitschka

In stiller Trauer möchten wir auf das Hinscheiden unseres verehrten Gönners und Freundes Dozent Hofrat Dr. Werner Kitlitschka eingehen, der am Freitag, den 19.Oktober 2018 in seinem 80.Lebensjahr verstorben ist.  Seit 1962 mit dem Bundesdenkmalamt verbunden, war er...

„DAS KODIERTE SCHLOSS – AUSGERAUBT UND VERGESSEN -
SICH ÖFFNEND FÜR JENE
MIT ACHTUNG JA LIEBE FÜR
DAS NÄCHST­E,
DAS EINFACHSTE -
BEREIT DAS ÜBLICHE
ÜBER BORD ZU WERFEN.“

 

Horst A. Wächter